Die ersten zwei Wochen des neuen Jahr sind gefühlt so schnell vorbei gezogen wie das letzte halbe Jahr. Und das war wahrlich ein Besonderes, so war es doch das erste halbe Jahr meines Sohnes auf dieser Welt. Dabei habe ich als Jungmama einige Dinge über mich und meine Umwelt gelernt. Vor allem aber, habe ich mich selbst zu einem gelasseneren und ausdauernden Menschen gewandelt. Man mag es kaum glauben, was trotz Schlafmangel alles machbar ist.

Ich wundere mich tagtäglich, wie ich es schaffe mich in in der Früh (oder noch Nächtens) aufzuraffen, um wieder die nächste Windel zu meistern. Volle Windeln per se sind jetzt nicht mein Traum (oder Albtraum), aber der Augenblick wo mich mein Kind fröhlich anlächelt und sich dabei motiviert die Faust in den Mund steckt, machen alle anstrengenden Nächte und Tage wieder wett. Besonders morgens wenn mein Sonnenschein ausgeschlafen hat, ist das erste Lächeln das Schönste was ich mir vorstellen kann. Und gerade für diese Augenblicke bin ich dankbar. Denn sie rasen doch unglaublich schnell an uns vorbei. Augenblicke die vollgepackt sind mit Neuem,  Schönen oder auch Beängstigenden. 

Meine Top 7 Dinge, die ich aus dem letzten halben Jahr ganz persönlich für mich als Jungmama mitgenommen habe und hier an euch weitergebe:

  1. Schlaf! Lass den Haushalt einfach mal Haushalt sein und leg dich gemeinsam mit deinem Baby schlafen. Jede Jungmama bekommt DIESEN Ratschlag als allererstes zu hören. Und ich muss sagen, anfangs dachte ich mir noch: “Ach was! Das brauch ich nicht, da sieht es ja sonst aus, als ob ne Bombe eingeschlagen hätte!” Doch irgendwann habe ich es einfach nicht mehr ausgehalten und habe mich zu meinem Kind dazu gekuschelt. Und es war wunderbar! Wann, wenn nicht jetzt kann man noch so viel Zeit mit seinem Kind verbringen?
  2. Ratschläge! Lass dir Ratschläge geben, aber setze sie in deinem eigenen Ermessen um. Nicht alles was für die eine gepasst hat, passt auch für dich. Also sei ruhig wählerisch und nimm dir nur das zu Herzen, was auch für dich und dein Kind richtig ist. Und falls du dich jetzt fragst, was das sein soll. Deine Instinkte als Mama sind geschärft, glaube mir. Du weißt was richtig und was es nicht ist.
  3. Hilfe!! Sei nicht zu stolz, um Hilfe anzunehmen. Jede braucht einmal Hilfe und das ist auch voll okay. Vor allem am Anfang gehen die Nerven auf Grundeis. Da schadet es nicht, einmal die Zügel aus der Hand zu geben und sich zurückzulehnen. Fällt gerade am Anfang irrsinnig schwer, doch wenn man Kraft getankt hat, geht alles andere gleich wieder viel einfacher von der Hand.
  4. Vergleiche sind doof und Unterschiede sind cool 🙂 Dein Baby ist super so wie es ist. Auch wenn die Versuchung groß ist, am Anfang jedes klitzekleine Detail zu vergleichen. Natürlich ist man immer superstolz auf sein Kind, und so sind es auch andere Mamas. Aber manchmal kann sich auch Verunsicherung einschleichen. Du wirst bald merken, dass ein Vergleich sich einfach nicht lohnt und es darauf nicht ankommt.
  5. Sei nicht perfekt und gewöhn dich daran. Dein Baby liebt seine Mama so wie sie ist. Mit verstrubbelten Haaren, kein Make-Up und einem Lächeln auf dem Gesicht, das sagt: “Für dich tue ich alles.”
  6. Babypläusche und Stilltreffs sind eine echte Bereicherung! Als Jungmama ist man die erste Wochen unsicher und oftmals überfordert. Und da ist ein Austausch mit anderen Mamas und Hilfe von Experten wie Hebammen eine wirkliche Wohltat. Ich bin ein regelrechter Fan des Hebammenzentrums bei mir in der Nähe geworden! Es ist einfach schön neue Freundschaften zu schließen und außerdem hat dein Baby gleich zu Beginn Kontakt zu anderen Babys. Eine WinWin Situation für alle 🙂 Hier findest du Anregungen, wo du mit Baby jederzeit willkommen bist, denn es tut gut mal aus den eigenen 4 Wänden zu kommen.
  7. Romantic Dates. Am Anfang ist dein Baby alles. Dein Alltag ist voll mit Baby. Alles ist nur noch geprägt durch Babytalk. Auch die Gespräche zwischen dir und deinen Partner sind meist nur einem Thema gewidmet: “Baby, Baby, Baby”. Und das ist schön und einfach neu. Doch nach einiger Zeit ist es auch schön sich langsam, wenn das Kind etwas größer wird, wieder an die Partnerschaft an sich zu denken und mal auszugehen. Und an dieser Stelle ein großes Danke an alle Omas und Opas da draußen! Sie machen es möglich ein Romantic Date zu haben 😉

Ich freue mich auf die nächsten Tage, Monate und Jahre. Sie werden sicherlich nicht wesentlich unspannender werden 🙂

 

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